Über uns

Familienmitglieder

François Weyrich
Denise Weyrich Zenner
Luc Weyrich
Nic Weyrich
Thierry Lüscher
Isabelle Lüscher

Haustiere

Ellie von Kewenig  (Labrador-Retriever)
Enzo von Kewenig (Labrador-Retriever)
Mia von Kewenig   (Microschwein)
Max von Kewenig  (Microschwein)

Entwicklungsgeschichte von Schloss Kewenig

Erste Erwähnungen von „Chewingen“ im Jahre 1231 im Zusammenhang mit einer Güterübertragung von Malberg an die Abtei Echternach. Ende 15. Anfang 16. Jahrhundert übernimmt die Familie von Stein das Gut Kewenich. Die Familie errichtete einen stattlichen Wohnturm, welcher im Mittelteil der heutigen Gebäude noch teilweise erhalten ist.

Die Familie von Stein ist ein altdeutsches Adelsgeschlecht, das sich im Dunstkreis der Markgrafen von Baden in Luxemburg am Ende des 15. Jahrhunderts ansiedelte.

Peter Franz von Hagen, der die letzte Erbin der Familie von Stein geheiratet hat, trägt den Titel „seigneur de Kewenich“. Nach Hagens Tod erbt die Familie d´Olimart von Bettendorf Kewenich. Später verkaufte die Familie d´Olimart „ein Castle in Ruinen“ (=Kewenich) an Jean-Joseph Richard.

Jean-Joseph Richard (*27.02.1788 in Clervaux; +27.02.1872 in Niedersgegen), entstammt einer Familie von Amtsmännern und Gerbereibesitzern aus Clervaux.
1813 wird er Bürgermeister in Clervaux. Er bleibt auch nach dem Ende des Empires „grand bourgmaitre au dit chef lieu de canton“. Am 28.03.1816 heiratet er Julie d´Ennershausen (*17.03.1793; +13.07.1843), Tochter von Laurent d´Ennershausen, Advokat am Conseil souverain und Richter in Diekirch, und Francoise de Baring, deren Vater Verwalter der Schlossgüter von Vianden war.
Durch diese Eheverbindung mit der Familie d´Ennershausen scheint sich die Wahl auf Niedersgegen als Wohnsitz aufgedrängt zu haben.
Die Familie hatte bereits 1729 die Herrschaft von Niedersgegen von F.E.A. de Heyden, Herr von Stolzemburg, erworben und kurz darauf, im Jahre 1739, einen Adelsbrief erhalten. Seit 1739 trug die Familie den Namen d´Ennershausen und den Titel „Herr von Niedersgegen und Falkenstein“.
1822 gründet er ein Gerbereiunternehmen in Niedersgegen.
Der Ehe von Jean-Joseph Richard und Julie d´Ennershausen sind 7 Kinder entsprungen:

Francois-Joseph-Adolphe Richard (*15.11.1822; +16.04.1867 auf Schloss Kewenich) am 07.08.1848 verheiratet mit seiner Kusine Charlotte Richard (*1825; +1882). Sie bekamen 5 Kinder. Er restauriert und erweitert Schloss Kewenich im neugothischen Stil. Er umgibt die Gebäude mit einer Parkanlage.

Heiratsstrategien im Zeitalter der „Bourgeoisie triomphante“ innerhalb einer durch enge Bande verknüpften Elite sind besonders augenfällig im Fall der Familie Richard. Diese Hausmacht wird zudem konsolidiert durch öffentliche Ämter in der Magistratur und in der Politik diesseits und jenseits der Mosel-Sauer-Ourgrenze.

Trotz der nationalen Grenzen zwischen Luxemburg und „Deutschland“ seit 1815 ist der kulturelle Austausch zwischen Nachbarn besonders rege im 19 Jht.

Vielleicht war der junge, aus Vianden stammende Architekt Charles Arendt (1825-1910) beteiligt an der Umgestaltung von Kewenig, zumal er in dieser frühen Phase seines Schaffens eine weniger archäologisch akkurate „als dekorativ gefällige Form im Umgang mit historischen Gebäuden pflegte (z.B. Bildchenkapelle in Vianden, Maison Dufaing in Walferdingen). Arendt zeichnete zudem auch ein Projekt für die Rekonstruktion von Falkenstein.

Seit 2012 hat es sich die Familie Weyrich zur Aufgabe gemacht, das Schloss zu renovieren und instand zu halten.